Nikolaus Roettger

print-, online- & social-media-storytelling
entrepreneurial, creative, innovative

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Nikolaus, 37, is a journalist in between jobs.

Until April 2013 he has been the editor of Business Punk, a young German business- and lifestyle-magazine, which he founded for Gruner+Jahr Wirtschaftsmedien. Nikolaus, also wrote for the Financial Times Deutschland, which has been published until December 2012.

He studied Political Science, Macroeconomics and Sociology in Munich (Germany) and Bradford (UK). He already worked for Yahoo, sueddeutsche.de and jetzt.de and as the founder of e-politik.de. Additional he is an experienced speaker (journalism, entrepreneurship, creativity) and project manager. He lives with his wife, his son and his daugther in Hamburg, Germany.

This is his private blog.

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marissamayr:

I’m delighted to announce that we’ve reached an agreement to acquire Tumblr! 

We promise not to screw it up.  Tumblr is incredibly special and has a great thing going.  We will operate Tumblr independently.  David Karp will remain CEO.  The product roadmap, their team, their wit and irreverence will all remain the same as will their mission to empower creators to make their best work and get it in front of the audience they deserve.  Yahoo! will help Tumblr get even better, faster.

Tumblr has built an amazing place to follow the world’s creators. From art to architecture, fashion to food, Tumblr hosts 105 million different blogs.  With more than 300 million monthly unique visitors and 120,000 signups every day, Tumblr is one of thefastest-growing media networks in the world.  Tumblr sees 900 posts per second (!) and 24 billion minutes spent onsite each month.  On mobile, more than half of Tumblr’s users are using the mobile app, and those users do an average of 7 sessions per day.  Tumblr’s tremendous popularity and engagement among creators, curators and audiences of all ages brings a significant new community of users to the Yahoo! network.  The combination of Tumblr+Yahoo! could grow Yahoo!’s audience by 50% to more than a billion monthly visitors, and could grow traffic by approximately 20%.

In terms of working together, Tumblr can deploy Yahoo!’s personalization technology and search infrastructure to help its users discover creators, bloggers, and content they’ll love.  In turn, Tumblr brings 50 billion blog posts (and 75 million more arriving each day) to Yahoo!’s media network and search experiences.  The two companies will also work together to create advertising opportunities that are seamless and enhance user experience.

As I’ve said before, companies are all about people.  Getting to know the Tumblr team has been really amazing.  I’ve long held the view that in all things art and design, you can feel the spirit and demeanor of those who create them.  That’s why it was no surprise to me that David Karp is one of the nicest, most empathetic people I’ve ever met.  He’s also one of the most perceptive, capable entrepreneurs I’ve worked with.  His respect for Tumblr’s community of creators is awesome, and I’m absolutely delighted to have him and his entire team join Yahoo!.   

Both Tumblr and Yahoo! share a vision to make the Internet the ultimate creative canvas by focusing on users, design — and building experiences that delight and inspire the world every day.

http://yahoo.tumblr.com/

Mein Blog gehört jetzt Marissa Mayr.

Herzlichen Punk!

Es war eine fantastische Zeit. Es waren Tage und Nächte im Büro. Und es hat verdammt viel Spaß gemacht. Es war unser Versuch, Wirtschaft anders zu erzählen. Den Wirtschaftsjournalismus neu zu erfinden. “Sieht aus wie eine Actionkomödie und liest sich wie ein Dokumentarfilm”, schrieb ein Leser über Business Punk einst auf der Business-Punk-Facebook-Wall. Seither weiß ich: Es hat funktioniert. 

An jenem Abend im Winter 2008, als meine Kollegin Anja Rützel und ich Business Punk ausgedacht haben, haben wir nicht geglaubt, dass es das Heft jetzt - mehr als vier Jahre später - noch gibt. Dass es einmal die Financial Times Deutschland, für die wir beide auch damals schon arbeiteten, überleben würde. Dass es als eines von zwei Wirtschaftsmagazinen bei G+J übrig bleiben würde.

An jenem Abend im Winter 2008 haben wir nicht mal gewagt zu hoffen, dass Business Punk je erscheinen wird. Es war eine Schnapsidee (vielleicht eine Erklärung dafür, warum wir die “Schnapsidee” später zu einer festen Rubrik im Heft machten). Aber eine Schnapsidee, an die wir von Beginn an so fest glaubten, dass wir selbst Skeptiker überzeugen konnten. Viele Leser und User lieben das Heft. Andere hassen unsere Idee. Vor allem eines war Business Punk aber nie: egal. Und das ist, was bleibt.

Nun habe ich mich entschieden - genau wie meine Kollegin Anja Rützel - Business Punk zu verlassen. Das März-Heft (Ausgabe 01/2013) war die letzte Ausgabe, die ich als Redaktionsleiter verantwortet habe; der 30. April 2013 war mein letzter Tag bei den G+J Wirtschaftsmedien. 

Darum an dieser Stelle:

Herzlichen Punk an alle, die uns in Redaktion und Verlag die Chance gegeben haben, dieses Heft zu entwickeln, zu publizieren und erfolgreich am Markt zu etablieren.

Herzlichen Punk an alle, die mitgearbeitet und uns in den vergangenen Jahren unterstützt haben.

Und herzlichen Punk an alle Kritiker, die uns angespornt haben, immer wieder etwas zu verändern - oder gerade nicht. 

Bevor ich 2005 zur FTD kam, habe ich fast ausschließlich online gearbeitet, u.a. bei yahoo.dee-politik.desueddeutsche.de und jetzt.de. Nun gehe ich zurück ins Digitale. Ich freue mich auf den Job und die neuen Kolleginnen und Kollegen - es wird eine fantastische Zeit.

Besser Online

Denkanstöße zum Onlinejournalismus vom Chefredakteur sueddeutsche.de: ploechinger:

Wo steht der Onlinejournalismus 2012? Das war die Frage – im Folgenden eine Textversion meiner Antwort bei der Eröffnungsrede des Kongresses „besser online“ an diesem Samstag.

„Wir“: Dieses Wort in den drei folgenden Thesen soll bitte nicht missverstanden werden. Es ist eine generalisierende Referenz auf uns Journalisten in Deutschland, aber natürlich betreffen die Thesen nicht alle oder alle gleichermaßen. Es geht um eine Selbstkritik, wo wir als Profession dazulernen müssen.

„Peinlich“: Mit diesem Wort habe ich im Vortrag beschrieben, dass wir deutsche Journalisten in Summe noch viel zu wenig aus dem Medium namens Online machen. Es geht daher um Antworten auf die Frage, wie wir Journalisten unser Verständnis von Online ändern sollten, um besser zu werden, und was wir Onliner ändern können, um online besser zu machen.

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Journalisten und Social Media: ein Armutszeugnis?!

Warum Journalisten Social Media brauchen, Leser und User als Kunden  und ihre Produkte als Marken sehen müssen

Ach, der Journalismus und Social Media - es ist mir so unverständlich, warum so viele Kollegen, deren Job so viel mit Kommunikation zu tun hat, immer noch nicht begriffen zu haben scheinen, was das Internet mit Facebook, Twitter und Co. für sie bedeutet. Was für Möglichkeiten es schafft. Und warum es so notwendig ist, sich damit auseinanderzusetzen.

Es ist so offenkundig, dass es eigentlich ermüdend ist, immer wieder darüber zu lesen oder zu schreiben. Es machen ja viele, wie zuletzt auch Christian Jakubetz, als er über eine Studie der Bundeszentrale für politische Bildung bloggte: Bedingt onlinebereit.


Aber eine neue Studie der dpa-Tochter news aktuell und von Faktenkontor erschreckt mich wirklich, so dass ich meine zwei Cent zum Thema auch mal los werden muss (Die Studie spricht nur von Journalisten, ich beziehe mich in meiner Argumentation vor allem auf den Printjournalismus):

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